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Liebe Besucher, herzlich willkommen auf unserer Homepage !

Ich bitte Sie sehr, sich drei Minuten Zeit für den nachfolgenden Text zu nehmen.

Für die Hygiene in Ihrem Hause. Für Ihre Patienten.


Ursachen für das wiederkehrende Auftreten resistenter Erreger in klinischen Risikobereichen


Angebot zur Unterstützung der hygienischen Sanierung neonatologischer Intensivstationen und anderer klinischer Risikobereiche 


Sehr geehrte Damen und Herren,

eine kürzlich in "Hygiene und Medizin" publizierte Analyse von 223 klinischen Ausbrüchen (Acinetobacter, Pseudomonas, ESBL-Bildner) zeigte wieder einmal, dass in etwa der Hälfte der Ausbrüche die Herkunft der betreffenden Erreger im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkeln bleibt. Das macht wenig Hoffnung, ist aber auch nicht unerklärlich. Für den erfahrenen praktischen Mikrobiologen besteht kein Zweifel , dass Abwasserleitungen und Geruchsverschlüsse mit ihren Biofilmen gewaltige Erregerreservoire darstellen.

Geruchsverschlüsse sind stets offen und emittieren bei Gebrauch immer die in ihrem Inneren befindlichen Mikroorganismen in die Umgebung. Und in den so genannten Sperrflüssigkeiten befinden sich nahezu alle Spezies aus der Abwasserleitung des Hauses. Auch wenn es meist niemand so recht wahr haben will: mikrobiologisch gesehen endet die Abwasserleitung der Klinik direkt im Waschbecken. Dort, wo der hochgradig immunsupprimierte heamatologisch - onkologische Patient mehrmals täglich die Munddesinfektion durchführt, wo sich die Schwester die Hände wäscht, wo gleich nebenan vorbereitete Medikamente zur Injektion liegen. 

Ich habe fast vierzig Jahre Erfahrung in Desinfektions- und Sterilisationsprozessen, u.a. auch mit Desinfektionen in Ausbruchsituationen in klinischen Risikobereichen.

Diese Erfahrungen zeigen ganz klar, dass eine Ursache des nach nur chemischer Desinfektion oder Austausch der Geruchsverschlüsse wiederkehrenden Auftretens gramnegativer Erreger die Geruchsverschlüsse unter Waschbecken (Milchküche, Schleusen, Unreinreinräume etc.) und unter Babaybadewannen, aber auch die Toilettenbecken auf der Station sind.

Geruchsverschlüsse sind - wie schon gesagt - der obere und stets offene Teil Abwasserleitung der Klinik und die Erreger aus der Abwasserleitung gelangen zwangsläufig in die Sperrflüssigkeit der Geruchsverschlüsse und damit auf die Station. So sind die einzelnen Stationen über die Abwasserleitung sozusagen mikrobiologisch miteinander verbunden.

Geruchsverschlüsse stellen nämlich - was nicht allgemein bekannt ist - keine mikrobiologische Barriere gegenüber der Abwasserleitung der Klinik dar.

Die Übertragung der Erreger auf die Hände des Pflegpersonals oder auf den Patienten selbst findet durch Aerosole, die bei der Benutzung der Waschbecken und Babybadewannen zwangsläufig entstehen, statt.

So zeigt sich immer wieder, dass beim Screening von Personal und Besuchern der betreffende Erreger eben nicht gefunden wird. Oft gibt es dann überhaupt keine befriedigende Erklärung für dessen Zutritt zur Station.

Der erste Schritt bei unserer desinfektorischen Ausbruchintervention ist deshalb immer der Austausch sämtlicher Geruchsverschlüsse inklusive der Ablaufventile. Wenn dieser Austausch unterbleibt, kommt es bei nur chemischer Desinfektion nach einer Retardation von mehreren Tagen bis Wochen zu erneuten Kolonisierungen der Patienten mit dem betreffenden Erreger.  Unmittelbar nach Entfernung der kontaminierten Geruchsverschlüsse und Ablaufventile erfolgt die Desinfektion der Flächen der Wasch-, Spül- und Toilettenbecken.

Seit etwa sechs Jahren verwenden meine Mitarbeiter deshalb beim Auftreten multiresistenter Erreger in Risikobereichen (Neonatologie, KMT) ein von uns entwickeltes Verfahren - wir nennen es wegen seiner hohen Wirksamkeit "Find & Kill-Desinfektion".

Die Desinfektionen werden zweimal (je einmal an zwei aufeinander folgenden Tagen) augeführt. Das "Find & Kill"-Verfahren ist eine Kombination aus der Anwendung eines hochwirksamen Desinfektionsmittels auf Chlorbleichlauge-Basis und gleichzeitiger UV-Bestrahlung. Damit werden in kürzester Zeit Erreger aller Art abgetötet.

Die endgültige und dauerhafte mikrobiologische Trennung der Station von der Abwasserleitung des Hauses und die gleichzeitige Ausschaltung der Geruchsverschlüsse als Erregerquellen erfolgt durch Installation von kontinuierlich arbeitenden Desinfektionsgeräten für Geruchsverschlüsse.

Unter "Fallberichte und Desinfektionsservice" erfahren Sie etwas mehr über diese Desinfektion.

Der prophylaktische Einsatz der Desinfektion und der Medizinischen Hygiene-Siphons leistet einen wirksamen Beitrag zur Vermeidung von Patientenkolonisierungen und nosokmialen Infektionen auf der Station.

Ich bin gern bereit, Sie bei der hygienischen Sanierung klinischer Risikobereiche sowohl mit meinen langjährigen Erfahrungen als auch mit der "Find & Kill-Desinfektion" und unseren Desinfektionsgeräten zu unterstützen.

Für einen ersten Kontakt können Sie gern unser Kontaktformular nutzen.

Unter 0173 611 7749 stehe ich Ihnen jederzeit - auch in den Abendstunden oder am Wochenende - für ein erstes persönliches Gespräch zur Verfügung.

Mit besten Grüßen

Ihr

Dr. Alexander Schluttig



Am 27. September 2011 berichtete das MDR - Fernsehen über unseren

Selbstdesinfizierenden

Hygiene - Geruchsverschluss BIOREC

und seine Bedeutung für die moderne Krankenhaushygiene.


Wenn Sie den nachfolgenden Link anklicken, können Sie diesen kurzen, informativen Streifen auf Youtube sehen. 

www.youtube.com/watch?v=ARM5k3hraR4


Einige weitere Informationen finde Sie bei

http://www.mdr.de/einfach-genial/hygienesiphon100.html


Mit herzlichen Grüßen

Ihr  BIOREC Dr.SCHLUTTIG - Team

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BIOREC Dr.SCHLUTTIG hat sich die Entwicklung von Desinfektionsgeräten zur Vermeidung infektiöser Aerosole im klinischen Sanitärbereich zur Aufgabe gemacht.

Eine Übersicht zu diesem Thema finden Sie in unserem Prospekt. (download)

Unser Desinfektionsgerät für Geruchsverschlüsse, der "Medizinische Hygiene-Siphon BIOREC" verhindert die Entstehung infektiöser Aerosole bei der Benutzung von Wasch - und Spülbecken, Dusch-, Gebär- und Badewannen.

Die Anwendung des Gerätes erfolgt in folgenden klinischen Risikobereichen mit stark immunsupprimierten Patienten:
  • Intensivstationen
  • Onkologie
  • Neonatologie
  • Haematologische Onkologie
  • Knochenmarktransplantationen
  • Organtransplantationszentren
Modell Vorderansicht

Das Gerät wurde 1999 entwickelt und hat seitdem mehrere klinische Tests mit großem Erfolg absolviert.

In allen klinischen Untersuchungen wurde gezeigt, dass die vollständige Vermeidung der Entstehung infektiöser Aerosole aus Geruchsverschlüssen eine äußerst wirkungsvolle Maßnahme zur Reduzierung der Patientenbesiedlung mit nosokomialen Pathogenen und damit zur Vermeidung nosokomialer Infektionen darstellt.

Die Persistenz hochresistenter Pathogene im Sanitärbereich von Isoliereinheiten wird vollständig unterbunden.


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